
02.06.2026
Heute hatten wir Besuch von 20 Kindervertretungen und ihren Begleitungen aus anderen Schulen. Eingeladen hatte der Kinderrat, um sich mit den anderen Kindern darüber auszutauschen, was an den einzelnen Schulen richtig gut läuft und dadurch Ideen für die eigene Schulentwicklung zu erhalten.
Wir wollen unsere Schule weiterentwickeln und unseren Schülerinnen und Schülern noch mehr selbstreguliertes Lernen ermöglichen. Auch der Kinderrat ist wieder mit an der Schulentwicklung beteiligt. Wie bereits 2022 haben wir mit den Kindern überlegt, wo wir schon selbstbestimmt, solidarisch und verantwortungsbewusst handeln, wo die Kinder mitbestimmen können und in globalen Zusammenhängen agieren. Wir haben geschaut, welche Ideen aus 2022 wir umgesetzt haben und dann überlegt, was wir uns noch vorstellen können. Um neue Anregungen zu bekommen, beschlossen die Kinder, Vertretungen anderer Schulen einzuladen und sich mit ihnen auszutauschen.
Heute war es dann so weit. 20 Kinder aus dem Rotenburger Südkreis und sogar aus Lüneburg und Steinkirchen reisten zu uns an. Unsere Kinder begrüßten sie erwartungsvoll.
Bis alle da waren, konnten sich die Gäste mit verschiedenen Spielen beschäftigen. Um 9.00 Uhr eröffneten Felix und Ella die Veranstaltung.
Kinder und Erwachsene starteten mit einem Begrüßungsspiel, bei dem man immer wieder mit anderen Partnern zu verschiedenen Fragen wie beispielsweise, was man an seiner Schule besonders toll findet oder, wann man schon mal über sich hinausgewachsen ist, ins Gespräch kam. Damit wurde das erste Eis gebrochen und alle konnten sich in Gruppen aufteilen und zu verschiedenen Themen arbeiten.
Eine Gruppe beschäftigte sich mit selbstreguliertem Lernen. Die Kinder stellten sich verschiedene Konzepte vor, bei denen sie selbst entscheiden, woran sie weiterarbeiten und wo und mit wem sie arbeiten wollen. Als Beispiele lernten sie das Lernraumkonzept der IGS kennen und die InA-Zeiten der St. Ursula Schule.
Eine andere Gruppe tauschte sich zu den verschiedenen Formen des Kinderrates und des Klassenrates aus, die zwar unterschiedlich heißen, aber oft ähnlich sind. Sie diskutierten darüber, wie oft sich beispielsweise die Kindervertretungen der Schule treffen sollten und stellten sich ihre Arbeitsweisen vor. Außerdem sprachen sie über das Brückenjahr, bei dem künftige Schulkinder die Schulen kennenlernen.
Die dritte Gruppe sprach über den Frei Day. Die Kinder, die den Frei Day noch nicht kannten, lernten die 17 Nachhaltigkeitsziele kennen und erfuhren von den anderen, worum es geht. Die Kinder, die den Frei Day auch haben tauschten sich über den Ablauf aus und berichteten von Projekten an denen sie schon gearbeitet hatten.
Während die Kinder ihre Gruppen leiteten, stellten Frau Gundelsweiler und Frau Köhler den Erwachsenen unser Vorgehen und unseren Stand in der Schulentwicklung vor. Auch unter den Erwachsenen fand ein reger Austausch über Schule und Unterrichtskonzepte statt.
Die Stimmung in den Gruppen war sehr gut und alle verstanden sich bestens.
Zum Schluss trafen sich alle wieder und präsentierten sich, angeleitet von Felix, ihre Ergebnisse. In einer Abschlussrunde durften sie noch äußern, was sie besonders toll fanden und was sie für ihre Schulen mitnehmen. Alle äußerten sich positiv zum Tag. Toll fanden sie, dass sie neue Freunde gefunden haben und dass sich alle vertragen haben. Mit in die Schulen nehmen sie die Arbeit zu den 17 Zielen (Frei Day), die Idee mehr selbstreguliert zu lernen und den Wunsch, selbst zu entscheiden, wo gearbeitet wird.
Unsere Kinder fanden den Tag sehr toll, haben neue Ideen zur Schulentwicklung und waren am Ende glücklich und stolz, alles geschafft zu haben. Wir hoffen, dass so eine Veranstaltung bald wiederholt wird. Vielleicht an einer anderen Schule.
















